Programm 

07. - 09. September,

Ehemaliges Spitalgelände Höchstädt

Historisches Festwochenende

650 Jahre Spital Höchstädt­­

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Auch heuer gab es wieder einen Grund zum Feiern:

Vor genau 650 Jahren wurde in Höchstädt ein Bürgerspital geründet. Noch heute sind die Spitalkirche, das Spitalgebäude und das Spitalmeisterhaus zu sehen. Die Anfänge befanden sich jedoch außerhalb der Stadtmauern.

 

Vergleichsweise früh ist in Höchstädt ein Spital gegründet worden. Den Anstoß dazu gab Heinrich der Bihel, ein wohlhabender Bürger, der am 3. Juli 1368 sein Vermögen an ein noch zu errichtendes „Spitaul" stiftete.

Der Rat der Stadt nahm diese bürgerliche Stiftung als Grundstock für ein Spital an. In der Folgezeit ist er durch Zustiftungen wesentlich gemehrt worden, darunter auch durch den Kirchensatz von Lobertshofen bei Bachhagel, den die bayerischen Herzöge Stefan, Friedrich und Johann am 7. Juni 1382 schenkten.

Nachdem das in der Alten Stadt erbaute Spital im Städtekrieg zerstört worden ist, beschloss der Rat, es in die ummauerte Stadt zu verlegen und „auf des Scherbens Hofsach" am Altenstadter Tor neu zu errichten. Am 3. Januar 1388 stiftete Hans Beck, gebürtig aus Höchstädt und als Dekan in Mörslingen wirkend, zusammen mit der Höchstädter Bürgerin Margareth Wanner eine Kaplanei hinzu. In Höchstädt wirkten seit 1896 Franziskanerinnen von St. Maria Stern in Augsburg.

Der anhaltende Nachwuchsmangel führte 1972 zur Auflösung des Spitals. Heute leisten in Höchstädt drei Seniorenheime diesen Dienst.